Es gibt viele Anleitung, welche beschreiben, wie man WakeOnLAN unter Ubuntu dauerhaft aktiviert (z.B. hier). Bei meinem Mainbord MSI MS-9803 mit Intel Gigabit Netzwerkkarte hat aber alles nichts gebracht. Mit ethtool eth0 hat er sogar angezeigt, das die Netzwerkkarte WakeOnLAN nicht mal unterstützt. Das kann bei einem so “aktuellen” Mainboard ja eigentlich gar nicht sein. Das E1000-Modul war richtig geladen und das Netzwerk funktionierte sonst ganz problemlos. Nur WakeOnLAN funktionierte nicht. Nach tagelangem suchen habe ich aber die Lösung gefunden und sie erinnert etwas an MS Windows. Direkt bei Intel habe ich einen aktuellen Treiber gefunden. Runterladen, entpacken, kompilieren und installieren und man hat keinen Ärger mehr mit WakOnLAN und einer Intel E1000-Netzwerkkarte.
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WakeOnLAN mit Intel E1000 Gigabit Netzwerkkarte unter ubuntu 9.10 (Karmic Koala)
2. September 2010 // Posted in Linux, Netzwerk, Windows (Tags: driver, e1000, ethtool, intel, Linux, netzwerkkarte, treiber, ubtunu, wakeonlan) | No Comments
Empfehlung für Raid-Controller
2. Juni 2009 // Posted in Datenrettung, Linux, Windows (Tags: 3ware, backup, controller, datensicherung, driver, Festplatte, hdd, raid, treiber) | No Comments
Bei Servern stellt sich immer die Frage: Wie sichere ich meine Daten vor Datenverlust? Jedem Admin sollte die Antwort klar sein: ein Raid-Controller muß her. Wird Linux als Betriebssystem eingesetzt steht der Admin aber ganz schnell vor einem Problem. Hier müssen erst Fragen wie: Läuft der Controller problemlos unter Linux? Muß der Treiber erst kompiliert werden? Gibt es überhaupt Treiber? erst geklärt werden.
Von billigen Controllern (alles unter 100€) und von Onboard-Controllern rate ich generell ab. Hierbei handelt es sich eigentlich immer um Software-Controller. Hier übernimmt der Treiber die Verwaltung des Raid-Systems. Schmiert das Betriebssystem aus igrnedeinem Grund ab oder der Treiber wird unverhofft entladen, dann ist Ärger vorprogrammiert.
Bei richtigen (teuren) Controllern übernimmt die komplette Verwaltung der Controller. Das hat den Vorteil das die Verwaltung der Daten/Festplatten Betriebssystem-unabhängig abläuft. Ein Fehler im Betriebssystem hat also keine Auswirkungen auf die gepspeicherten Daten. Man kann nur die Daten verlieren, welche noch nicht vom Controller auf die Festplatten geschrieben wurden. Aber auch das kann man verhindern. Mit sogenannten BatteryBackupUnits (Batterien welche direkt am Controller angeschlossen werden) kann man auch bei Stromausfall einen Datenverlust vermeiden.
Das Betriebssystem sieht je nach Konfiguration auch nur den “virtuell” angelegten Raid-Verbund. Auf einzelne Festplatten kann das Betriebssystem nicht zugreifen. Bei Software-Controller ist dies anders. Hier sieht das Betriebssystem sowohl den Raid-Verbund, als auch die einzelnen Festplatten.
Gute Controller bieten auch noch dieverse Einstellungsmöglichkeiten für die Wartung bzw. für Fehlerfälle. Richtig entspannen kann sich der Admin, wenn der Controller im Fehlerfall Emails versenden kann. So hab ich schon von 2 Server mitbekommen, das eine Festplatte ausgefallen war. Im Normalfall hätte ich das sonst nie mitbekommen. Der Controller läuft im Raid5 auch mit 2 von 3 Festplatten weiter. Es ist halt nur langsamer. Server runterfahren, Festplatten tauschen und wieder hochfahren. Das ist alles was ich tun mußte. Den Rest erledigt der Controller selber.
Und welchen Controller nehmen wir nun? Ich persöhnlich bevorzuge Controller von 3ware. Diese laufen sehr gut unter Linux und unter Windows. Von Linux (zumind. von opensuse) werden sie problemlos erkannt. Einen Treiber muß man nicht extra kompilieren. Alles in allem sind leider sogar die relativ hohen Preise bei ebay für 3ware Controller gerechtfertigt. Dafür hat der Admin halt weniger Arbeit und Stress.